DVV-Sportdirektor Günter Hamel ist froh, nach sechs Jahren Pause wieder dabei zu sein. „Unsere Mannschaft war bei den Olympischen Spielen von den zwölf Teilnehmern das einzige Team, welches nicht an der World League teilgenommen hatte. Umso höher ist die damalige Leistung der Mannschaft zu bewerten. Deshalb ist es aber aus Sicht des Verbandes die Chance, über die Teilnahme relativ schnell einen weiteren Qualitätssprung zu erreichen. Wir wollten den Wettkampf mit den stärksten Nationen, den haben wir jetzt. Unser Ziel muss sein, im ersten Jahr der World League einige Spiele zu gewinnen und den Abstieg zu vermeiden.“
Besonderes Lob hat der DVV-Sportdirektor dabei für die Karibik-Asse: „Wenn der kubanische Trainer neue Talente braucht, geht er in den Wald und schüttelt an den Bäumen – die künftigen Weltstars fallen dann einfach herunter“, scherzte er über die Talentdichte auf der Zuckerrohrinsel.
„Kuba ist der attraktivste Gegner in der deutschen Vorrundengruppe“ pflichtete Dirk Röttgen (VVR) seinen Vorrednern bei. „Wir richten uns daher auf ein hohes Publikumsinteresse ein, zumal der Einzugsbereich bis ins Rhein-Main Gebiet und in die europäische Region reicht!“
Die ARENA, in der die Nationalmannschaft schon wiederholt zu Gast war, bürgt dabei für eine professionelle Ausrichtung desTopevents. Selbstverständlich kommen die Spiele der Fußball-WM nicht zu kurz – „public-viewing mit dem Nationalteam“ kündigte Weithöner an: „Bei gutem Wetter draußen, bei schlechtem in der ARENA!“
Rheinland-Pfalz und Trier dürfen sich also auf die beiden Duelle gegen Kubas Weltklasse-Volleyballer freuen. „Der Ticketvorverkauf dafür wird aller Voraussicht nach in etwa zehn Tagen starten“, so Weithöner.
Am 25. (20.00 Uhr) und 26 Juni (14.00 Uhr) ist es soweit. Die World League ist zurück in Deutschland, endlich!
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